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Autorenleben und Erleben *Miteinander statt gegeneinander*

Miteinander statt gegeneinander. Diesen kraftvollen Vers habe ich schon oft in sozialen Netzwerken gelesen. Mal freistehend, mal mit einem Hastag versehen. Miteinander statt gegeneinander. Das bedeutet, sich gegenseitig zu helfen und unterstützen. Ein sehr schöner Gedanke. Leider sehe ich recht selten, dass er auch gelebt wird. Es ist leider so, dass bei vielen Autoren das Konkurrenzdenken sehr ausgeprägt ist. Nicht falsch verstehen. Es gibt auch Schriftsteller, welche andere aus der Branche gern unterstützen und ihnen zur Seite stehen.


In manchen Foren, die das Thema literarisches Arbeiten betreffen, habe ich das Gefühl, ich schwimme durch ein Haifischbecken. Da werden Verse von absoluten Neulingen verrissen, es wird ihnen empfohlen, sich ein anderes Hobby zu suchen oder sie werden lächerlich gemacht. Ein Rechtschreibfehler? Der Verfasser wird an den Pranger gestellt. Jemand hat einen Vertragsverlag erhalten, auf den er hingearbeitet hat? Naja, der Verlag hat ja nicht den besten Ruf... Ein Autor verkündet, das er überglücklich ist, dass sein Werk kurz vor der Veröffentlichung steht? Spott und Häme in der Art wie "Na,, mal schauen, welchen Verkaufsrang du erreichst." Oder: "Was, du bist schon über 50 und hast jetzt erst veröffentlicht?"


Nein, das ist nicht überall so. Ich kenne auch viele Gruppen und Autorenkollektive, die eng miteinander arbeiten, gegenseitig ihre Buchwerbung teilen und Lesern die Werke der Mitstreiter empfehlen.


Viele Schriftsteller wollen selbst auf der obersten Treppenstufe stehen, die eigenen Bücher Buch in aller Munde wissen, vielleicht sogar irgendwann zusammen in einem Satz mit Stephen King oder John Grisham genannt werden. Oder den Brotjob aufgeben und vom schreiben leben können. Was auch immer die Motivation von solchen Miesmachern ist, ich kann allen angehenden Autoren nur raten: Lasst euch nicht davon beirren. Nehmt konstruktive Kritik an, aber lasst die Negativität und Gehässigkeit anderer nicht eure Motivation und Liebe zur Literatur beeinflussen.


Ich selbst habe damals bei 0 angefangen und weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, an sich selbst zu glauben und mit viel Ausdauer am Ball zu bleiben. Unterstützung habe ich nur wenig erhalten. War es Neid? War es Gedankenlosigkeit? Keine Ahnung. Umso dankbarer bin ich denen, die mich unterstützt haben.


Miteinander statt gegeneinander. Deswegen möchte ich hier, auf meiner Website, in nächster Zeit anderen Autoren verschiedener Genres die Möglichkeit geben, sich und ihre Werke hier vorzustellen. Vielleicht ist für euch, liebe Leser, etwas interessantes dabei? Ihr dürft gespannt sein.


Rock on,


eure Anika

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